Nordwärts: Jesi, Gradara, Forli

Auf dem Marktplatz vor dem Dom zu Jesi fand im Jahr 1194 die sogenannte öffentliche Geburt des Stauferkaisers Friedrich II statt. Da seine Mutter zu der Zeit bereits 42 Jahre alt war und man ihr wohl keine legitimen Nachfahren zutrauen, entschloss sie sich, ihr Kind in aller Öffentlichkeit in einem Zelt auf dem Platz zur Welt zu bringen. Der Ort liegt, wie hier allgemein üblich, auf einem Berg und birgt unzählige Kirchen und Renaissancepaläste. Heute, am Ostersonntag prominenten die Leute aus der Piazza und in den umliegenden Straßen.

Die Burg von Gradara ist angeblich eine der schönsten Italiens, jedenfalls ist sie heute sehr gut besucht. Hunderte Zinnen säumen die Mauern, in den Souvenirläden gibt es jeden erdenklichen Ritter- und sonstigen Bedarf.

An Forli gefällt mir persönlich am besten die Fußgängerunterführung, gestaltet von Luigi Impieri. Fische und Echsen aus Untertassen, Spiegeln und verschiedensten Keramikteilen küssen sich. Die romanische Basilika aus dem Jahr 562 an der Piazza ist auch nicht schlecht. Und auf unseren Parkplatz hoppeln drei Osterkaninchen um unseren Bus herum.

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