Nun sitzen wir hier auf einem kleinen Campingplatz nicht weit vom Meer und beobachten andere Reisende beim Einparken ihrer Monster-Wohnmobile. Das Osterwochenende bringt die weiße Flotte so richtig in Schwung. Bis gestern waren wir noch ziemlich allein auf weiter Flur, heute dagegen wird es eng hier: Gerade parkt ein mindestens acht Meter langer, knapp drei Meter hoher fabrikneuer Fiat Rimor mit größter Mühe in eine Parzelle ein, die nur minimal größer ist als das Fahrzeug. Die wunderbaren Olivenbäume, deren Schatten wir seit gestern so schätzen, erleichtern die Sache nicht, denn nach oben ist wenig Platz.

Unser Auto ist mal wieder eines der kleinsten und wohl das älteste hier.





Der Strand hier ist sehr weit und wo gestern noch die Kite-Surfer unterwegs waren, ist es heute nur noch heiß. Wir radeln hinauf in die nahe gelegene Altstadt von Sirolo, essen Eis und klettern die 130 Höhenmeter zum anderen Strand hinunter, sitzen zwischen Felsen und Sand, bis wir uns vor einem Sonnenbrand fürchten und klettern wieder die Stufen hinauf. Auch das ist Sport!
